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Es ist soweit
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Aus den Augen
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So ist Sie
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Alle Jahre wieder
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Was wäre, wenn...
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Ich fang an zu schweben
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Spiel mit mir
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Gemeine Gedanken |
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Auf Kurs
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| 10. |
Ich bin die neue Moral
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Kleiner Held
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kleemann - Kleiner Held (cd/2002)
Mit „Kleiner Held“ hat die Band ein Album zusammengestellt, das ihr musikalisches Können voll zum Ausdruck bringt. Die feine Mischung aus Westerngitarren- und Pianoklängen bilden die Basis, prägen eindeutig den Stil und bewirken eine Vielseitigkeit und Ausdruckskraft, wie es nur wenige in der deutschsprachigen Pop-Rock-Szene hervorbrachten.
Alle Stücke von kleemann überzeugen durch klare Melodielinien. Treffsicher arrangiert sind besonders die Refrains. Bei „Alle Jahre wieder“ , „So ist Sie“ oder auch dem Titelsong „Kleiner Held“ wird das beim ersten Hören klar: Alles passt – ob bei einer melodiösen Ballade oder den energetisch-kraftvollen Stücken.
kleemann’s Texte sind dabei dicht, durchdacht und geistreich – aber immer eingängig und lassen vor allem immer Raum für eigene Interpretationen.
Das ist wohltuend anders, verglichen mit vielem, was besonders in letzter Zeit aus der Ecke des deutschsprachigen Pop/Rock kam. Eigenständige, ehrliche Spielfreude in einem professionellen Deutschrock-Arrangement zu finden, ist selten geworden.
kleemann haben mit ihrem Debut-Album eine souveräne Performance abgeliefert: Die Scheibe hat’s verdient, im CD-Player zu bleiben – und immer wieder gespielt zu werden.
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01 - Es ist soweit
Kleemann
Es macht wieder Spaß mit jedem Glas die Freiheit zu erleben
Für die Vergangenheit bleibt eine Menge Zeit Alle machen mit auf diesem Höllenritt Seelenheil, Seelenheil bis ins Detail - bis ins Detail
Es ist wieder mal so weit - auf in die alte Zeit Es ist wieder mal so weit Es ist wieder mal so weit - auf in die alte Zeit Es ist wieder mal so weit
Wie ein nasser Sandsack nehmen wir Tempo auf und rasen ziellos mit dem Strom
Es sind die Neuigkeiten die uns dazu verleiten Aber was kümmert euch das schon Seelenheil, Seelenheil bis ins Detail - bis ins Detail
Es ist wieder mal so weit ...
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02 - Aus den Augen
Kunze/Lahner
Viele Stunden zieh´ ich meine Runden Auf dem Weg der dieses Feuer entfacht Die Einsamkeit ist´s was mich treibt geh ich zuweit? Versuche am Leben entlangzuschweben Wann finde ich das wofür es sich lohnt Was zu riskier´n und zu verlier´n mich zu blamier´n Du bist das Feuer in meinem Kopf Enttäuschung brennt tief will dich vergessen und doch bist du diese Sonne ganz tief in mir drin Aus den Augen aber nicht aus dem Sinn Kleinigkeiten Unwahrheiten Zähl´ ich die Sekunden die ich dich schon kenn´ Nimm mir die Angst wenn du das kannst Mich nicht verbannst Fast will ich meinen dass du in meinem Leben einen Fehler entdeckst Lüg mich nicht an beim Spiel mit dir dass ich verlier Du bist das Feuer in meinem Kopf ... Schenk mir diesen Augenblick Den Blick der mich fesselt mich beglückt Zeig mir deinen wahren Wert Die Hoffnung die ich trage ist ein Schmerz für alle Tage Lass mich los lass mich los Du bist das Feuer in meinem Kopf ...
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03 - So ist sie
Kleemann
Schemenhaft zeichnet sich das Bild aus Lust und gewonnener Erfahrung Stoßgebete verhallen im Nichts Angestrengt verengt sich das Unfassbare unverkäuflich, ungenießbar, auf keiner Karte kein Bedarf, kein Preis und doch so perfekt Noch regungslos, gar nicht da - gelebter Wahnsinn, irgendwie fehlt noch ein Teil zur Perfektion Es fehlt ein Teil, eine Nebensächlichkeit und doch unabkömmlich - kram' in der Erinnerung und bin fast so weit - denn ... So ist sie - pure Lebensenergie So ist sie - liebt den leisen Ton So ist sie - grenzenlose Phantasie Sie zu erreichen Illusion Kennst Du noch des Müllers Tochter mit dem langen Haar, passt bestimmt zu der Nina aus Bonn. Sags zu mir und verschmelze sie in Gedanken und erschrecke vor der Perfektion. Jetzt das Unsichtbare, die feine Linie die ich so liebe - hab' ich doch alles schon, alles schon erlebt - denn ... So ist sie ... Es fehlt ein Teil, eine Nebensächlichkeit und doch unabkömmlich - kram' in der Erinnerung und bin fast so weit - denn ... So ist sie ...
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04 - Alle Jahre wieder
Kleemann
Seichte Konturen zeichnen ein Winterbild - kalt ist es geworden in den letzten Tagen - dick eingepackt spielen die Kinder im Schnee in einer starren Landschaft aus vereisten Seen Ein frostiger Wind weht über die Felder - der Bauer sieht aus der Ferne zu überläßt die Natur lieber sich selber - und nimmt sich die wohlverdiente Ruh' - so unbeschreiblich einfach, so einfach unbeschreiblich Alle Jahre - Alle Jahre wieder Ein schöner Land in dieser Zeit Alle Jahre - Alle Jahre wieder purer Frieden weit und breit
Aus endloser Ferne, hört man den Flügelschlag läßt den Blick schweifen um einen Bruchteil zu begreifen von dem, von dem was da kommen mag so unbeschreiblich einfach, so einfach unbeschreiblich Alle Jahre - Alle Jahre wieder ... Wir sind uns einig, ihr seit euch einig, wir sind uns einig ...
Alle Jahre - Alle Jahre wieder
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05 - Was wäre, wenn
Epp/Kleemann
Was wäre, wenn ... Stumm und alleine sitze ich hier und wenn ich mich winde, ist keiner bei mir Ich muß damit leben - und tut es auch weh Doch auf die Dauer kann's so nicht weitergehen Hab oft drüber nachgedacht was wär' wenn ... Entscheidung zu treffen fällt mir noch schwer Hab oft drüber nachgedacht, was wär' wenn ... Lädt ich Dich ein zum dunklen Verhör Wo bist Du wirklich Der meinen Weg mit mir geht Und gibt's ein Problem - zu lösen der mich dann wirklich und gänzlich versteht
Hab oft drüber nachgedacht ... Kommst Du vom Himmel gefallen treffe ich Dich außerhalb Bist Du vielleicht schon da - und ich seh' Dich nur nicht Zuviel spricht dagegen - so einfach machst Du's mir nicht Hab oft drüber nachgedacht ...
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06 - Ich fang an zu schweben
Epp
Der Tag geht vorüber und ich sitze hier vor deiner Tür unsere Blicke treffen sich im Meer der Wirklichkeit. Dein Lächeln verwirrt mich, was machst du nur mit noch ein paar Worte und es ist soweit. Ich kenn' dich noch nicht lang schleiche an deinem Herz entlang. Ich fang an zu schweben und folge dem Licht. Beginne zu träumen, zeig dir mein Gesicht. Ich fang an zu schweben und folge dem Licht und ich hoffe, hoffe, dass du mich siehst. In der Nacht der tausend Augen, tausend Blicke erspähen dich deine Art zu rauchen ist mein Traum der nächsten Nacht Deine Art zu leben, dieser Frohsinn beeindruckt mich, ich fahr jetzt besser Heim hab ich gesagt Ich kenn' dich noch nicht lang schleiche an deinem Herz entlang. Ich fang an zu schweben ... Meine Angst ist deine Hoffnung, deine Entwicklung ist mein Halt verschweig meine Gedanken, geb' dir meine Jacke, jetzt ist dir kalt Ich fang an zu schweben ...
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07 - Spiel mit mir
Kleemann
Unglaublich - du Gesicht in der Masse keinen Anflug von Rasse Hast meinen Blick fixiert
Wahrscheinlich - bin ich schon der Zehnte der sich nach dir umdreht und sein Glück probiert
Komm, spiel mit mir, es ist eh' egal es bleibt doch eh' nur bei dem einen Mal Genial - meine Art dich zu fragen
dich auf Händen zu tragen Warum schaust du jetzt weg Respektvoll - mein lächelnder Abgang
und wie du mir noch dankst - unglaublich Komm, spiel mit mir ...
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08 - Gemeine Gedanken
Epp
Ganz still und unerwartet kommt einer an die Macht und er denkt nur zu sich, daß der Beste am letzten lacht. Es ist zwar nur ein kleines Stück und noch gar nicht viel, doch er wird es weiter treiben, denn die Spitze ist sein Ziel. Er klopft ans große Tor, es wird ihm aufgetan, und das einzige was er sieht, ist ein dicker fremder Mann. Versperrt ihm den Weg, den Weg zum großen Glück, unser kleiner Mann zieht betroffen sich zurück. Die Welt verändern ist der große Wunsch, der ihn umgibt. Die Welt beherrschen, weil er unsere Welt nun mal so liebt.
Gemeine Gedanken zeigen Wirksamkeit. Gemeine Gedanken bringen es weit. Gemeine Gedanken haben es überall geschafft. Gemeine Gedanken - Einzelhaft !
Versuchte es noch einmal - diesmal nicht allein, der Sprung an die Spitze, die Krone sollte es sein. Doch er war nur Nummer zwei, die 1 war ihm zu stark er ging beleidigt heim, weil er merkte, ihn keiner mag. Die Welt verändern ist der große Wunsch ... Gemeine Gedanken ... Doch er war machtbesessen und Rache muß sein so sticht er mit der Feder ins Herz der Kumpanei Frei die Gedanken und steif im Blick verbaut er sich den Weg zurück PC: Die Welt verändern ist der große Wunsch ... Ref: Gemeine Gedanken ...
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09 - Auf Kurs
Kleemann
Scheinbar steh` ich alleine da mit der Angst die mich umgibt Alle anderen Köpfe stehen auf Aus Die gierige Masse, die neu Klasse tanzt ums gelegte Feuer Reizende Schmeichelungen winken mich zurück doch des Teufels General hat heut' kein Glück Bleib auf Kurs mein Junge hatte Vater gesagt Nur nach den Koordinaten hab' ich nie gefragt Box dich durch mein Junge nur wer ist der Feind Ist immer nur der schlecht der es gut mit dir meint Mich inspiriert das Leben, kein TV Geschwätz Brilliante Taktiker sind dort am Werk Schieb' mich auf lange Bänke, fühle mich gehetzt als wird die Zeit gestoppt wenn ich Berge versetz' Kenne meine Grenzen, tausche nur die Seiten Bin zu unberechenbar, meine Freunde leiden Bleib auf Kurs mein Junge ... Das war die letzte Nabelschnur die ich nicht kontrolliert hab' Jetzt treibe ich endlich allein Angreifbar ist man geworden und frei von Emotionen wird sich das Geschäft schon lohnen Blasse Unverbindlichkeit denn mit dem Hute in der Hand fährst du gegen die Wand Bleib auf Kurs mein Junge ...
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10 - Ich bin die neue Moral
Kleemann
Liebe Leute seht mich an wie ich alles retten kann Mit viel Charme und Toleranz
und einer Prise Arroganz Wer von Euch was auf sich hält sagt genau was ihm gefällt
frei heraus mit Sicherheit denn es gibt keine Kläger weit und breit Ich bin die neue Moral
Selten war ich so banal - seht endlich her Ich bin die neue Moral Selten war ich so fatal
Welcher Ton von blond paßt zu meinen Typ Verlier' ich den Job wenn ich den Chef belüg' Braucht es Hiebe für die Liebe
Warum flippt sie aus wenn ich sie mit ihrem Vater betrüg' Ich bin die neue Moral ... Komm mit mir auf hohe See
oder such den Rampenschein Verkauf die Krankheit doch Millionen Besser als ein integres Nichts zu sein Ich bin die neue Moral ...
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11 - Kleiner Held
Kleemann
Es gab viel Gerede die ganze Nacht - ich wollte wissen wo hast du die letzte Nacht verbracht. Wie immer ein Lachen, verständnisloser Blick - ich wäre doch krank im Kopf. Jeder versteht dich nur ich kann nicht sehen das doch alles ganz gut läuft - ich soll zu meinen Kumpels rübergehen. Doch irgendwie bleibt der Schmerz immer der selbe - Ist es doch nur ein Scherz der mich seit Monaten in Atem hält
Kann es sein oder nicht dann sag es mir ins Gesicht Es ist doch wohl nichts dabei - das eine sag ich dir Irgendwo auf dieser Welt ist man bestimmt ein kleiner Held jetzt dreh ich es wie es mir gefällt
Mal wieder knallt die Tür äußerst früh morgens - nur im Halbschlaf erkenne ich dein verquollenes Gesicht. Ein Prosecco zuviel wird ja wohl noch erlaubt sein - schnell vergißt man die Zeit und sowieso ist alles nur halb so kompliziert ... Doch irgendwie bleibt der Schmerz immer der selbe - Ist es doch nur ein Scherz der mich seit Monaten in Atem hält Kann es sein oder nicht ...
Doch Irgendwie bleibt der Schmerz immer der selbe - Ist es doch nur ein Scherz der mich seit Monaten in Atem hält
Kann es sein oder nicht ...
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